Die Vorfreude auf den Sommerurlaub ist bei vielen Familien riesig. Die Koffer werden gedanklich schon gepackt, die Flüge und Hotels sind gebucht und die Ausflüge geplant. Doch eine kleine, oft übersehene gesetzliche Neuerung aus dem Januar 2024 könnte zahlreiche Familien kurz vor dem Abflug in ernsthafte Schwierigkeiten bringen: Die plötzliche Kinderreisepass-Abschaffung. Seit Jahresbeginn können die beliebten, schnell ausgestellten Dokumente in einer rosanen Hülle nicht mehr neu beantragt oder verlängert werden. Wer jetzt mit Säuglingen, Kleinkindern oder Heranwachsenden ins europäische Ausland oder gar in die Ferne reisen möchte, benötigt neue offizielle Ausweisdokumente für den Nachwuchs.
Was bedeutet das konkret für Familien, die kurzfristig in die Reiseplanung starten wollen? Welche Reisedokumente müssen ab sofort beantragt werden, welche Kosten kommen auf Eltern zu und was ist mit der Bearbeitungszeit? Vor allem jedoch: Wie sichern Sie sich trotz monatelanger Wartezeiten in den deutschen Bürgerbüros rechtzeitig einen lebensrettenden Termin auf dem Amt? In diesem ausführlichen Ratgeber zeigen wir Ihnen genau, worauf es nach der Kinderreisepass-Abschaffung ankommt und wie Sie den Familienurlaub stressfrei retten.
Bis Ende 2023 war der Kinderreisepass ein absoluter Dauerbrenner bei Familien. Der große Vorteil lag in seiner unbürokratischen Ausstellung: Er wurde im Bürgerbüro direkt vor Ort bearbeitet, bedruckt und die Eltern konnten ihn sofort mit nach Hause nehmen. Das Dokument reichte für die meisten Urlaubsziele rund um das Mittelmeer und in Nordafrika vollkommen aus.
Doch damit ist jetzt Schluss. Auf Beschluss der Bundesregierung wird der Kinderreisepass seit dem 1. Januar 2024 offiziell nicht mehr ausgestellt. Auch bestehende, ablaufende Pässe können nicht länger verlängert oder mit neuen Lichtbildern aktualisiert werden. Der Hintergrund für die Kinderreisepass-Abschaffung liegt unter anderem an internationalen Sicherheitsstandards, da diese Dokumente keinen elektronischen Chip enthielten und von einigen Ländern ohnehin nicht mehr vorbehaltlos akzeptiert wurden.
Da es den unkomplizierten Kinderreisepass als Universallösung nicht mehr gibt, stehen Eltern vor Reiseantritt nun vor exakt denselben Optionen wie erwachsene Reisende. Es gibt für Kinder von null bis zwölf Jahren künftig zwei Reisedokumente zur Auswahl, die je nach Reiseziel beantragt werden müssen:
Viele Eltern atmen zunächst auf, wenn Sie einen Blick in die Schreibtischschublade werfen und feststellen, dass der alte Kinderreisepass formell noch bis zum Ende der Sommerferien gültig ist. Denn: Bereits ausgestellte Kinderreisepässe behalten bis zu ihrem Ablaufdatum grundsätzlich ihre Gültigkeit.
Doch hier lauert eine gefährliche Falle für den Urlaub! Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen Ausweisdokumente jederzeit eine eindeutige Identifikation der Person ermöglichen. Da sich das Gesicht von Säuglingen und Kleinkindern innerhalb weniger Monate extrem verändern kann, kann ein Grenzbeamter feststellen, dass das Passfoto nicht mehr mit dem Aussehen des Kindes übereinstimmt. Das Dokument wird dann automatisch unbrauchbar. Es gibt etliche Fälle, in denen Passagieren allein wegen eines stark abweichenden Babyfotos am Flughafen das Boarding verweigert wurde. Prüfen Sie daher genau, ob Ihr Kind auf dem damaligen Bild noch problemlos erkennbar ist. Wenn nicht, müssen Sie trotz gültigem Enddatum aktiv werden.

Hier zeigt die Kinderreisepass-Abschaffung in der Praxis ihr hässlichstes Gesicht: Während Sie früher wenige Tage vor dem Flug ins Bürgerbüro spazieren konnten und das Dokument sofort mitgenommen haben, sieht die Realität nun grundlegend anders aus. Da alle Kinder ab sofort reguläre Personalausweise oder elektronische Reisepässe benötigen, werden diese Ausweise nicht mehr vor Ort gedruckt. Sie müssen, genau wie bei Erwachsenen, von der Bundesdruckerei im fernen Berlin angefertigt werden.
Das bedeutet: Die Produktions- und Lieferzeit für einen elektronischen Reisepass oder Ausweis beträgt momentan mindestens vier bis sechs Wochen. Rechnet man den Versand und die behördliche Bearbeitung hinzu, schrumpft Ihr Zeitfenster vor dem Ferienbeginn rapide zusammen. Und als wäre das nicht schon frustrierend genug, stoßen Familien im Vorfeld auf das noch viel größere Problem: Die Die Terminbuchung im städtischen Bürgerbüro.
In nahezu allen deutschen Großstädten – sei es Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder München – sind die Bürgerämter maßlos überlastet. Online-Buchungsportale der Kommunen zeigen über Monate hinweg rote Felder und die gefürchtete Meldung „Aktuell sind keine Termine mehr verfügbar“. Für stark beschäftigte Elternteile grenzt es an ein Lotteriespiel, stundenlang die F5-Taste zu drücken, um zufällig einen stornierten Termin für den Nachwuchs zu ergattern.
Wenn die Zeit tickt, die Dokumente ablaufen und das Bürgeramt ausgebucht ist, steigt die familiäre Panik. Genau für diese aussichtslosen Hürdenlauf wurde der digitale Terminbuchungsassistent Terminli entwickelt. Terminli übernimmt die nervenaufreibende, zeitraubende Suche nach dem perfekten Behördentermin für Sie – vollautomatisch, seriös und rasend schnell.
Als registrierter Nutzer buchen Sie einfach das passende Paket auf terminli.de. Terminli überwacht anschließend rund um die Uhr im Hintergrund das offizielle Online-Buchungsportal Ihrer jeweiligen Stadt. Sobald die Behörde neue Kontingente freigibt oder eine andere Person spontan ihren Termin absagt, schlägt das System völlig automatisch, blitzschnell zu und sichert diesen Termin in Ihrem Namen für Sie ab. Sie erhalten im Anschluss entspannt eine Email mit der offiziellen Bestätigung Ihrer Stadt und müssen nur noch mit dem biometrischen Foto des Kindes auf dem Amt erscheinen.
Um Ihre Situation bestmöglich abzudecken, bietet Terminli gestaffelte Leistungsklassen an:
Mit Terminli buchen Sie keine fertigen Termine, da Terminli keine Termine hamstert, vorrätig hält oder verkauft. Terminli verkauft lediglich die reine, zeitsparende digitale Dienstleistung als Assistent für Sie, um exakt dann und dort aktiv zu werden, wo es Ihnen aufgrund Ihres stressigen Alltags unmöglich ist.
Die Kinderreisepass-Abschaffung zwingt Eltern seit 2024 unweigerlich dazu, Reiseplanungen strategischer anzugehen. Der schnelle Gang auf das Amt am Tag vor dem Abflug gehört der Vergangenheit an. Rechnen Sie eine Bearbeitungszeit in der Bundesdruckerei von rund sechs Wochen fest ein und kümmern Sie sich umgehend um einen Termin auf dem Amt. Schieben Sie dieses Vorhaben nicht auf, wenn der Pass Ihres Kindes droht ungültig zu werden, und nutzen Sie clevere Assistenten wie Terminli, um wochenlange Klick-Frustrationen auf städtischen Buchungsseiten zu überspringen.